Einreisebestimmungen Pflegekraft

Auf Basis eines Schreibens des Fachverbandes Personenberatung und Personenbetreuung können wir Sie wie folgt informieren:

Wie bereits in der Pressekonferenz angekündigt, werden die Einreisebestimmungen mit 19.12.2020 geändert. Die diesbezügliche Änderung der Verordnung über die Einreise nach Österreich in Zusammenhang mit COVID-19 (COVID-19-Einreiseverordnung, BGBl. II Nr. 445/2020, zuletzt geändert durch BGBl. II Nr. 462/2020) wurde nunmehr verlautbart (BGBl. II Nr. 563/2020;).
Auszugsweise gilt:
Grundsätzlich müssen Einreisende nach Österreich (Ausgenommen Einreise aus einem Land der Anlage A: Australien, Finnland, Irland, Island, Japan, Neuseeland, Norwegen, Südkorea, Uruguay, Vatikan) unverzüglich in eine 10-tägige Quarantäne (Heimquarantäne oder geeignete Unterkunft – im letzten Fall muss eine Bestätigung der Verfügbarkeit bei Einreise vorgelegt werden). Die Quarantäne kann vorzeitig beendet werden, wenn ein molekularbiologischer Test oder Antigen-Test auf SARS-CoV-2 frühestens am 5. Tag nach der Einreise auf eigene Kosten durchgeführt wird und das Testergebnis negativ ist. Die Kosten für den Test sind selbst zu tragen.

Die Quarantäneverpflichtung sollte bereits ausgedruckt und ausgefüllt bei der Einreise mitgeführt werden:
Anlage E (DE – Quarantäneverpflichtung)
Anlage F (EN – declaration of quarantine)

Weiters wurde eine Ausnahmeregelung u.a. für Personen, die zu beruflichen Zwecken einreisen geschaffen, darunter fallen z.B. auch 24-h-BetreuerInnen.
Hier gilt:

Einreise mit einem ärztlichen Zeugnis in DE oder EN (siehe Anlagen C und D) möglich. In diesem Nachweis muss bestätigt sein, dass ein molekularbiologischer Test oder ein Antigen-Test durchgeführt und das Ergebnis negativ ist. Probeentnahme darf im Zeitpunkt der Einreise nicht mehr als 72 Stunden zurückliegen.
Anlage C (DE – ärztliches Zeugnis)
Anlage D (EN – medical certificate)

Wenn das ärztliche Zeugnis bei der Einreise nicht vorgelegt werden kann, dann gelten die oben angeführten Quarantänebestimmungen jedoch mit jederzeitiger Freitestungsmöglichkeit für PersonenbetreuerInnen.

Die Gesundheitsbehörden (= Bezirksverwaltungsbehörden) sowie Organe des öffentlichen Sicherheitsdienstes können bei der Einreise sowie jederzeit an Ort und Stelle (d.h. nicht unbedingt beim Grenzübertritt, sondern auch überall am Staatsgebiet) die Einhaltung dieser Verordnung kontrollieren.

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